Zustandserfassung der Gleisanlage in der BLS Werkstätte, Oberburg

Auftraggeber

René Michel, Standortleitung Oberburg, Bahnproduktion, BLS AG Lochbachstrasse 50, 3214 Oberburg

Bearbeitungszeitraum

Herbst 2018

Ausgangslage

In der Werkstätte Oberburg der BLS AG wird für 2019 die Erneuerung der Gleise 10 und 24 durch BLS Infrastruktur geprüft. Da bis ca. 2025 die Aufhebung der Werkstätte geplant ist, stellt sich die Frage, ob aufgrund des Zustandes eine Erneuerung zwingend notwendig ist oder ob die Gleise nicht mit adäquaten Unterhaltsmassnahmen mindestens bis zu diesem Zeitpunkt erhalten werden können.

Ziel und Zweck

Der Zustand der betroffenen Gleise 10 und 24 wurde durch die KPZ Fahrbahn AG im Sinne einer Zweitmeinung begutachtet. Mit dieser Zweitmeinung konnte die Notwendigkeit der Gleiserneuerung für die Werkstätten-Verantwortlichen überprüft werden.

Resultate

Aufgrund des relativ guten Zustandes der Gleise 10 und 24 kann davon ausgegangen werden, dass die Fahrbahn bis mindestens 2025 nur mit punktuellen Unterhaltsmassnahmen wie Schleifen, Auftragsschweissen, Auswechseln von Schienencoupons oder im schlimmsten Fall von einzelnen Schwellen instandgehalten werden kann. Mögliche Beschädigungen wie Schleuderstellen, Überwalzungen oder Riffelbildung können in der Regel innert Tagesfrist behoben werden.

Mehrwerte / Einsparungen

Durch unsere langjährige Erfahrung und das breite Wissen im Gleisbau kann die durch BLS-Infrastruktur geplante Gleiserneuerung im Jahre 2019 mindestens bis 2025 hinausgeschoben werden. Da die BLS Werkstätte in Oberburg in den nächsten Jahren geschlossen werden soll, können die enormen Investitionen mit gezielten Unterhaltsarbeiten gestrichen werden. Somit kann die geplante Fahrbahnerneuerung der Gleise 10 und 24 bis ca. ins Jahr 2025 hinausgeschoben werden.

Projektauskunft

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Peter Güldenapfel

Stv. Geschäftsführer

Telefon: +41 79 252 01 55
E-Mail: peter.gueldenapfel@kpz-fahrbahn.ch weitere Informationen